Freitag, 21. März 2014

On Tour: Wien

Ab und an schenken wir uns kleine Kurztrips in verschiedene Städte.
Zu Weihnachten lag ein Ausflug nach Wien unter dem Baum und am vergangenen Wochenende sind wir von Frankfurt aus Richtung Wien geflogen.



Insgesamt fanden wir Wien sehr schön und gerne hätten wir uns auch etwas mehr von der Stadt angesehen, aber das Wetter machte uns leider einen Strich durch die Rechnung.
Während der Freitag wettertechnisch absolut klasse war, began bereits am Samstag ein Wetterumschwung. 

Freitag ...
































 
 Samstag .... 


Zunächst war lediglich der Himmel zugezogen und hin und wieder fielen auch ein paar Regentropfen. Den Naschmarkt konnten wir noch trockenen Fußes besuchen, aber gegen Mittag wurde es zunehmend windiger und schließlich fiel auch der Regen.

Naschmarkt























 
Geplant war für Samstag eigentlich noch ein Besuch im Tierpark Schönbrunn und auch den Garten wollten wir uns neben dem Schloss anschauen.
Als wir aus der Bahn kamen wehte uns der Wind bereits so heftig entgegen, dass wir erstmal eine Ladung Dreck ins Gesicht bekamen und das Yara-Kind lautstark schrie: "Eyyy, ich kann gar nix mehr sehen. Ich hab Sand in den Augen!" 
Uns ging's ähnlich aber voller Hoffnung, dass der Wind nachlassen würde, stiefelten wir weiter, denn wir hatten Yara den Tierpark versprochen. 
Wir schafften es soeben noch ein paar Schnappschüsse vor der Schlosstreppe zu machen, als es begann aus Eimern zu schütten und uns die Menschen in Scharen entgegenströmten.
Im Schlosscafé fanden wir haarscharf noch einen Tisch (im Wintergarten) und jeder neue Gast der eintrat, bescherte uns Kälte, Wind und Blattwerk.
Ausflugwetter sieht besser aus :-(




Einige Zeit später versuchten wir erneut unser Glück und wagemutig verließen wir das Café um vielleicht doch noch durch den Garten und anschließend durch den Tierpark zu schlendern. Aber wir mussten den Tatsachen ins Auge sehen: es war kalt, es war nass und es war einfach zu windig. 
Nach einem Shoppingbummel in der Innenstadt, Yaras diversen Toilettenbesuchen und einer wärmenden Tasse Tee in einem Café, fuhren wir völlig enttäuscht und auch ein bisschen gefrustet und genervt zurück ins Hotel, trugen uns dort für's Abendessen ein und verbrachten dann anschließend noch ein wenig Zeit in der Hotelhalle. Wir spielten diverse Brettspiele und sahen uns die Gäste des Balls an, der an diesem Abend dort stattfand. 
Irgendwann in der Nacht wurde ich dann wach von Windgeheul und umherfliegenden Gegenständen die sich auf der Baustelle, welche an unser Hotel grenzte, verselbstständigt hatten.
Bei diesem Anblick bekam ich erstmals das mulmige Gefühl, dass wir nicht wie geplant nach Hause fliegen können, denn es war nicht mehr einfach nur windig, ich empfand es bereits als Sturm.
Nach dem Frühstück hielt Yara sich noch eine Weile im Kinder-Spielbereich auf und schließlich mussten wir dann auch los Richtung Flughafen.
Vom Hotel bis zu unserer U-Bahn-Station sind uns lediglich drei Menschen begegnet - wobei einer davon wahrscheinlich noch vom Vortag unterwegs war, denn der Grund des Wankens war ganz sicher nicht der Wind ;-)
Unser Weg war gesäumt von umgestürzten Bauzäunen, umgeknickten Schildern, massenhaft Müll und vielen abgebrochenen Ästen die häufig auf den geparkten Autos zum Liegen gekommen waren ... ansonsten war die Stadt wie ausgestorben.
Nachdem wir unser Gepäck am Flughafen aufgegeben hatten, beschlossen wir dort zu bleiben, obwohl wir eigentlich noch ein bisschen Zeit gehabt hätten uns irgendwas anzusehen, denn unser Flug sollte erst am frühen Abend gehen. Nachdem wir aber auf der Anzeigetafel gesehen hatten, dass einige Flüge verschoben worden waren, war es uns einfach lieber dort zu bleiben und abzuwarten wie sich die Lage entwickelte. Fünf Stunden mussten dort "totschlagen" und so groß ist der Wiener Flughafen auch nicht gerade - irgendwann hat man alles gesehen.
Während wir in einem Bistro/Café einkehrten, lernte Yara eine neue Freundin kennen. Wenigstens die beiden hatten dann ihren Spaß und das eingepackte Playmobil tat gute Dienste.

Iiiiiirgendwann war es dann schließlich soweit und wir machten uns auf den Weg zum Gate. Weil wir Yara dabei hatten, durften wir früher einsteigen und so saßen wir - trotz verspätetem Boarding - vor allen anderen in der Maschine.
Der Wind war so heftig, dass ich mich fühlte als sei ich auf dem Meer auf einem Schiff und ich schaute mich erstmal um, ob ich irgendwo den Brechbeutel für den Notfall griffbereit haben würde.
"Wir haben Windgeschwindigkeiten bis 150 km/h", lautete dann die Durchsage und "Sowohl der Start als auch die ersten 3-5 Minuten werden wohl etwas holprig werden", ließ man uns wissen.

Und es war auch so *übel*

Trotz allem sind wir gut in Frankfurt gelandet ;-))


Jetzt freuen wir uns auf Hamburg :-)))


LG,
Claudi


 

Kommentare:

  1. Tolle Bilder! Schade, dass das Wetter teilweise einen Strich durch Eure Planungen gemacht hat. Nach Wien möchte ich auch irgendwann mal... :)

    Viele Grüße
    Anita

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    1. Danke!
      Ja, war wirklich schade, aber vielleicht kommen wir ja nochmal hin irgendwann und können dann das nachholen, was wir diesmal verpasst haben. ;-)

      LG,
      Claudi

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