Freitag, 5. Oktober 2012

Blätterteigteilchen mit Apfel, Zimt und Marzipan ...

Oder:

Neulich im Wartezimmer

Vor ein paar Tagen saß ich im Wartezimmer einer Arztpraxis und habe fleißig den Stapel Zeitschriften studiert.
Während meines Studiums stieß ich auf ein lecker klingendes Rezept und weil ich keinen Stift zum Abschreiben dabei hatte und die Seite nicht aus der Zeitung reißen wollte, habe ich mich gaaanz doll angestrengt, damit ich nix vergesse. Hab ich aber unter Garantie, denn ich bin ja nun nicht mehr die Jüngste und befinde mich im sogenannten "Zettelalter" ... soll heißen, dass ohne Zettel eigentlich nichts mehr geht *seufz* 
Es gibt tatsächlich Tage, an denen ich überlegen muss, wie alt ich bin. Gut, dass ich mein Geburtsjahr nicht vergesse, so kann ich das dann eben mal schnell nachrechnen. Für mich persönlich steht ja fest, dass ich unter der allseits bekannten Schwangerschaftsdemenz (auch bekannt als Entbindungsamnesie) leide. Ich kann mich also quasi glücklich schätzen, dass ich für vier Kinder nur 2x schwanger werden musste - ansonsten würde ich vielleicht nach dem Einkaufen nicht mehr nach Hause finden, wer weiß :-)

Hab ich ein Glück, dass mir Rezepte immer dann auffallen, wenn die Zutatenliste nicht so lang ist (so muss ich mir nicht so viel merken ;-) ) 


Blätterteigteilchen mit Apfel, Zimt und Marzipan






Man nehme ...

Vorgeheizter Ofen


180°C Umluft
etwa 20 Minuten, bis die Teilchen goldgelb sind



1x Blätterteig aus dem Kühlregal - ausrollen und in 8 etwa gleich große Vierecke schneiden

2 Äpfel - waschen, vierteln, entkernen, in kleine Spalten schneiden, in eine Schüssel geben
2 EL brauner Zucker +
1 TL Zimt +
2 EL Amaretto - zu den Apfelspalten geben und alles vermengen

1 Ei +
etwas Milch - verquirlen und die Ränder der Vierecke bestreichen

In die Mitte jedes Vierecks ein paar Apfelspalten geben

n.B. Marzipanrohmasse - in kleine Stückchen schneiden und über den Apfelspalten verteilen.

2 gegenüberliegende Ecken des Blätterteigteilchens fest zusammen drücken

Jedes Teilchen mit der Ei/Milchflüssigkeit bestreichen

Nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen












Kommentare:

  1. Ich hab immer (!) ein Notizbuch und einen Stift dabei (ein Bleistift vom schwedischen Möbelhaus im Geldbeutel :) ). Und gegen ein Probeexemplar kopieren mir die meisten Arzthelferinnen auch immer mal gern was *lach*

    Aber Du hast recht, die müssen einem echt auffällen, die sehen sehr gut aus und klingen echt lecker.

    Liebe Grüße
    kathy

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  2. Ach du wieder ... du bist immer so gut organisiert. Ich bekomme bald Minderwertigkeitskomplexe *lach*

    Nein, natürlich nicht. Ich schaue respektvoll zu dir nach oben, weil du immer gut ausgerüstet bist und ich dagegen sogar mein Alter manchmal vergesse ;-))

    LG,
    die Claudi

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  3. Alternativ kannst du auch mal schnell das Rezept per Handy abfotografieren. ;-) Falls es nicht zuhause liegt. :-)

    LG

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  4. Da hätte ich ja auch echt mal selbst drauf kommen können *lach*

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