Mittwoch, 7. März 2012

Catherines Schokoladenkuchen

 Alles hatte so gut angefangen ... ich hatte mir vorgenommen einen Schokoladenkuchen zu backen. Und weil ich der Meinung bin, dass Schokolade und Erdbeeren einfach perfekt harmonieren, habe ich schon mal ein paar Erdbeeren mit Schokolade überzogen ...
... ich hab meine Zeitschrift, in die ich mich in den letzten Tagen verliebt habe,
( LECKER - Bakery :-) )
aufgeschlagen und mich dann für Catherines Schokokuchen entschieden.

Das Rezept:
350g Zartbitterschokolade - schmelzen und abkühlen lassen

Ofen vorheizen auf 140°C Umluft

400g Butter +
400g Zucker - gut verrühren und
5 Eier einzeln unterrühren

180g Mehl +
1 EL Backpulver - mischen und unter die Buttermasse rühren

Zum Schluss die geschmolzene, abgekühlte Schokolade langsam einfließen lassen und alles zu einem schönen Teig verrühren

Den Teig in einer gefetteten 26er Form glatt streichen und 45-55 Minuten backen

Anmerkung im Rezept: Nicht zu lange backen, sonst wird der Kuchen trocken.


Lange Rede, kurzer Sinn:
Das ist völlig in die Hose gegangen! Die Teigmenge ist für eine 26er Form viel zuviel. 

Anfangs habe ich mich gefreut, dass der Kuchen so schön auf geht, dann hat sich meine Freude in Panik verwandelt, denn der Teig war inzwischen höher als die Form und tropfte munter auf den Boden des Backofens wo er dann wunderbar verbrannte und die Küche in ein nebliges und stinkendes Inferno verwandelte. Äußerlich war der Kuchen bereits fertig, innen aber leider noch flüssig. Das war`s also mit leckerem Kuchen - stattdessen verschwendete Zutaten und jede Menge Röstaromen im Backofen.

Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen - ich startete einen zweiten Versuch, weil ich wirklich sicher sein muss, dass so ein Versagen auf ganzer Linie nicht an mir, sondern am Rezept liegt.


Diesmal habe ich mir gleich meine viereckige Form zur Hand genommen - die Teigmenge ist dafür wie geschaffen.

Helfende Hände hatte ich natürlich auch wieder und wie man sieht, schmeckt es meinem Tochterkind auch wirklich gut!

Wie beim 1. Mal sah alles super aus und roch verführerisch. Na also - ein Rezept mit Schokolade kann doch nicht wirklich schlecht sein.
Der Kuchen ist klasse auf gegangen und sah einfach nur toll aus.
Und dann, ein paar Minuten vor Backende,  ... plopp ... der Kuchen fiel in sich zusammen und lediglich der Rand hat seine ursprüngliche Höhe behalten. *wäääähh*

Es liegt nicht an mir, es liegt an diesem Rezept! Und mittlerweile weiss ich auch, dass dieser Kuchen nicht nur bei mir misslungen ist.

Rein optisch ist das schönste Detail an diesem Kuchen meine eigene Idee mit der schokolierten Erdbeere - aber auch die, zusammen mit Puderzucker, können den Braten .. äh, den Kuchen nicht retten.


Geschmacklich ist er allerdings (für meine Geschmacksnerven und auch für den Rest meiner Familie ) ein absoluter Volltreffer! Lediglich das Rezept bedarf noch einiger Überarbeitungen *grmpf*

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