Mittwoch, 16. Juli 2014

Herr Zucker & Salz backt: Brombeer-Streuselkuchen

Hallo ;-)

Ich bin euch noch ein Rezept schuldig. 
Zu meinem Geburtstag gab's nicht nur diese tolle
Nö - mein Mann hat mir auch den geliebten Brombeer-Streuselkuchen gebacken. Und da meine Kinder mir praktischerweise eine neue Tarteform geschenkt hatten, wurde diese gleich eingeweiht :-)




Auch heute ist mein Mann beruflich unterwegs, so dass ihr das Rezept wieder von mir und nicht von ihm bekommt. Ich denke, ihr könnt's verschmerzen ;-)

Für eine Form dieser Größe  (12 x 30) benötigt ihr:

125g zimmerwarme Butter, in Stückchen  +
250g (Dinkel-)Mehl +
100g braunen Zucker +
1x Vanillezucker +
1 Prise Salz +
etwas Zimt (nach Geschmack) +
1 Eigelb +
2-3 EL kaltes Wasser

Aus dem Teig Streusel herstellen und davon anschließend gut die Hälfte nehmen und in einer gefetteten Tarteform verteilen. Gut andrücken. 

Den Boden mit etwa 
120g Brombeerkonfitüre bestreichen und danach mit 
ca 200-250g frischen Brombeeren belegen.

Die übrigen Streusel über den Beeren verteilen und im vorgeheizten Ofen bei

160°C, Umluft
ca 45 Minuten backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, aus der Form nehmen und vorm Servieren evtl. mit Puderzucker bestreuen.
 







Super lecker! Schnell gemacht! Und die Brombeeren sind natürlich durch vielerlei anderes Obst zu ersetzen. Ich denke, dass ich den Kuchen mal mit Kirschen probieren werde ;-)

Einen schönen, sonnigen Tag!

LG,
Claudi 

Montag, 14. Juli 2014

Apfelpfannkuchen für Yushka

Vor ein paar Wochen hat Yushka dazu aufgerufen, "Lieblingsessen unserer Kinder" einzusenden und da mach' ich jetzt mal mit ;-)

Lieblingsessen gibt es hier einige - klar, bei vier Kindern - ein paar davon habe ich aber schon im Blog gezeigt und somit scheiden diese Gerichte aus.
Spaghetti Bolognese, Tortellini in Schinken-Sahne-Soße und natürlich Lasagne, gehören hier  (wie in wahrscheinlich jeder Familie) zu den absolut angesagtesten Gerichten.
Milchreis gehört auch dazu, aber dazu muss ich gestehen, dass meine Kinder eigentlich nur dann Milchreis bekommen, wenn es für meinen Mann und mich eine Alternative gibt
(z.B Grünkohl oder Rosenkohl),
denn weder Mama noch Papa mögen Milchreis und keines unserer Kinder mag Grünkohl oder Rosenkohl.
Das Lieblingsessen vom Yara-Kind ist "Nudeln mit ohne Soße". Ginge es nach ihr, müsste ich ihr wohl mehrmals in der Woche diese kulinarische Spezialität kredenzen.
Ein Lieblingsessen meiner 3 Großen war damals übrigens "Musiuppe" und so gab es mindestens 1x wöchentlich Gemüsesuppe und die Drillis waren glücklich ;-)


Letzte Woche wurde bei mir mal wieder aus dem Vorrat gekocht und wenn es sich vermeiden ließ, wurde auch nichts eingekauft.
In diesem Zusammenhang habe ich dann auch mal wieder Apfelpfannkuchen gemacht und weil diese auch zu den Lieblingsessen meiner Kinder gehören, hab' ich dann also doch noch was gefunden, was ich für's Blogevent der Sugarprincess einreichen kann ;-)

http://www.sugarprincess-juschka.blogspot.de/

Um ehrlich zu sein, schmeiße ich die Zutaten für Pfannkuchen immer nach Gefühl in die Schüssel. Ich habe noch nie Milch abgemessen oder Mehl abgewogen. Manchmal schlage ich das Eiweiß erst zu Schnee und hebe diesen später unter, ein anderes Mal rühre ich gleich die ganzen Eier unter ohne sie vorher zu trennen.
Auch nehme ich nicht immer nur Weizenmehl - mit Vollkornweizenmehl oder Dinkelmehl habe ich meine Pfannkuchen ebenfalls schon zubereitet . Sollte mir der Teig ein bisschen zu fest erscheinen, gebe ich einfach noch etwas Wasser oder Milch hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 

Diesmal hab ich extra (für euch) drauf geachtet, wieviel ich wovon nehme ;-)


Für etwa 8 Pfannkuchen einen Teig herstellen aus:

500g Mehl +
250ml Mineralwasser +
250ml Milch +
4 leicht gehäufte EL Zucker +
6 Eier

Nach dem Verrühren etwa eine halbe Stunde ruhen lassen

4-5 Äpfel (je nach Größe) - schälen, Kerngehäuse ausstechen und in Scheiben schneiden

Etwas Fett in einer Pfanne zerlassen und 1 Kelle vom Teig in die Pfanne geben
Apfelscheiben auflegen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen.

Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Anmerkung:
Diesmal habe ich die Eier nicht getrennt, sondern im Ganzen untergerührt. Wenn ihr die Eier trennt, das Eiweiß zu Schnee schlagt und dann unterhebt, werden die Pfannkuchen dicker und fluffiger.



Bis demnächst!

LG,
Claudi

Freitag, 11. Juli 2014

Kochen aus dem Vorrat: Nudel-Gemüse-Pfanne

Weiter geht's ...

Heute zeige ich euch meine zusammengeschusterte Nudel-Gemüse-Pfanne

Schnell gemacht und ziemlich lecker. Das einzige was ich eingekauft habe, sind Penne, der Rest stammt aus dem Vorrat.



500g Penne bissfest garen

In der Zwischenzeit

2 Zwiebeln - in halbe Ringe geschnitten +
2 Knoblauchzehen - in dünne Scheibchen geschnitten - in etwas
Olivenöl anbraten
100g Schinkenwürfel - zugeben, ebenso
2 Paprikaschoten - in dünne Streifen geschnitten
schwarze Oliven hatte ich auch noch einen Rest, also durften diese auch noch in die Pfanne
Mit etwas Brühe ablöschen und eine Handvoll kleine, halbierte Tomaten zufügen.

Die gegarten Nudeln abschütten und zum Gemüse in die Pfanne geben.
Würzen mit etwas Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian

Kurz vorm Servieren kleine halbierte Mozzarellakugeln unterheben
Auf Tellern portionieren und mit frischen Basilikumblättchen belegen.

Guten Appetit ;-)




LG,
Claudi

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kochen aus dem Vorrat: Risotto

Risotto .... ehrlich gesagt wundert es mich ein bisschen, dass ich Risotto überhaupt esse. Auf den ersten Blick erinnert es ein wenig an Milchreis und wenn man mich mit irgendwas jagen kann, dann ist das Milchreis. Ich mag diese leicht körnige und dennoch pampige Konsistenz überhaupt nicht und ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum Milchreis nicht nur bei meinen Kindern, sondern auch bei ganz vielen Erwachsenen die ich kenne, derartig beliebt ist.

Wie dem auch sei, Risotto mag ich recht gerne und trotzdem gibt's das bei uns nicht sooo oft (warum eigentlich?) Risotto kann man tausendfach abwandeln und wenn man sein Grundrezept gefunden hat, kann man so gut wie alles zugeben um DAS Risottorezept für sich zu finden.

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal irgendwo geschrieben hatte, aber für den Fall, dass ihr es noch nicht wisst: Parmesan ist hier nicht unbedingt die beliebteste Käsesorte, aber ich bilde mir immer ein, dass Parmesan und Risotto irgendwie zusammen gehören und deshalb landete auch diesmal Parmesankäse im Risotto und das Ergebnis war:

"Schmeckt das so wie's riecht?!"
"Och, geht. Darfst nur nicht durch die Nase atmen!"

Banausen ...

Parmesan war übrigens die einzige Zutat, die ich eingekauft habe, alles andere stammt aus dem Vorrat. 



Einer meiner Söhne weilt derzeit in Berlin, daher besteht unsere Familie momentan aus uns Eltern, zwei Jugendlichen und einem Kindergartenkind. Von folgender Menge sind wir alle satt geworden:

2 große Zwiebeln, fein gewürfelt +
2 große Knoblauchzehen, ebenfalls fein gewürfelt +
1 Stange Porree, in dünne halbe Ringe geschnitten - in einem großen Topf in etwas Olivenöl andünsten

Nach ein paar Minuten 
400g Risottoreis zugeben und ca 2 Minuten mitdünsten

Mit etwa zwei Suppenkellen heißer Brühe ablöschen
und bei mittlerer Hitze leicht blubbernd vor sich hin köcheln lassen. Immer wieder umrühren, bis die Flüssigkeit leicht eingekocht ist.

Anmerkung: Ihr könntet statt Brühe auch 2 Gläser Weißwein nehmen (ebenfalls angewärmt), aber ich verzichte darauf, weil ein kleines Kind mit isst.

Nach und nach ca 1,5l heiße Brühe zugießen - und immer schön rühren ;-)
Ca 20 Minuten später dürfte die gesamte Brühe im Topf und weitestgehend aufgesogen sein, sodass eine (Entschuldigung) pampige, schlotzige Masse entstanden ist, die nun mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt wird.
Wenn euer Risotto schön cremig ist und trotzdem noch bissfest, dann rührt ihr

70-80g Butter in Stückchen und etwa 
80-100g geriebenen Parmesan kräftig unter, nehmt den Topf von der Platte, legt den Deckel auf und lasst es ruhen, bis ihr den Tisch gedeckt und die Familie zum Essen gerufen habt. 

Und nächstes Mal verzichte ich auf Parmesan und nehme stattdessen irgendeinen anderen Käse ;-) 

LG,
Claudi



Mittwoch, 9. Juli 2014

Kochen aus dem Vorrat: Hausgemachte Käsespätzle

Hallo zusammen,

es ist mal wieder soweit, dass ich mich nur an meinen vorhandenen Vorräten bediene und daraus irgendwass Essbares zum Mittagessen herstelle.
Wie das wohl (das hoffe ich jedenfalls) überall so ist, liegen in den Regalen, in der Truhe oder in den Schränken eigentlich genug Lebensmittel die man verarbeiten kann. Eingekauft wird in dieser Woche also (fast) gar nichts.

Vorgestern gab's Käsespätzle ... und ganz ehrlich: die sind so schnell gemacht, dass es sich eigentlich überhaupt nicht lohnt, fertige Tütenspätzle zu kaufen - und trotzdem mache ich das oft genug, weil es natürlich auch ein bisschen Bequemlichkeit ist: Tüte auf, ins Wasser kippen, fertig ... pfffffff

Geschmacklich ist selbstgemacht natürlich um Längen besser und dass selbstgemachte Spätzle ungefähr doppelt so schnell sättigen, haben wir jetzt erst wieder festgestellt.
Mein festes Vorhaben: Keine gekauften Spätzle mehr!

Vor einiger Zeit habe ich mir die Spätzlereibe von Tupperware zugelegt und wenn ich Spätzle selbst mache, dann nutze ich eigentlich nur das beigefügte Rezept.


Einen Teig herstellen aus: 
500g Mehl +
5 Eier +
etwas Salz, etwas Pfeffer
 und ca 200ml Wasser. 

Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und nochmals durchrühren.

Wasser zum Kochen bringen, den Teig mit dem Spatel durch die Reibe drücken und ins Wasser plumsen lassen. 
Während die Spätzle gar ziehen, brate ich in der Pfanne

2 große Zwiebeln, in halbe Ringe geschnitten +
ca 100g Schinkenwürfel an.

Die fertigen Spätzle abgießen und dann mit in die Pfanne geben. Evtl. nochmals nachwürzen mit Salz und Pfeffer.
Wenn alles vermengt ist, gebe ich ca 150g geriebenen Emmentaler dazu und hebe den Käse gut unter.

Und dann kann schon gegessen werden :-) 

Bei uns wurden von dieser Menge Mama, Papa, 2 Jugendliche und ein Kindergartenkind pappsatt.

Eingekauft habe ich dafür nichts.
Die Zutaten für die Spätzle habe ich eigentlich immer im Haus und Käse und Schinkenwürfel waren noch übrig von der Geburtstagsfeier am Samstag ;-)



LG,
Claudi

Montag, 7. Juli 2014

Herr Zucker & Salz backt: Schoko-Beeren-Kirsch-Torte

Herr Zucker & Salz ist beruflich etwas eingespannt, daher wurde ich gebeten, diesen Blogbeitrag für ihn zu verfassen. - Mach ich gerne, denn irgendwie bin ich ihm das auch schuldig, denn zu meinem Geburtstag hat er mir diese wunderschöne Torte gebacken, weil er weiß wie sehr ich Brombeeren und Kirschen (und Schokolade) liebe.

Wer mich auf Instagram verfolgt, hat sicherlich schon gesehen, dass Herr Zucker & Salz wieder gebacken hat ;-)





Das Rezept stammt aus der aktuellen Sweet Dreams und ist inzwischen schon das 2., welches von meinem Mann nachgebacken wurde.
Allen Backverrückten empfehle ich die -> Sweet Dreams FB Seite

Die Torte war oberlecker!

Und so hat mein Mann es gemacht ...

Für den Boden:

125g Mehl +
30g Stärke +
40g Kakao +
0,5 TL Backpulver +
0,25TL Natron - mischen, sieben
1TL Salz untermischen

3 EL Wasser +
125g Joghurt - verquirlen

115g Butter +
275g Zucker - cremig aufschlagen
3 kleine Eier unterrühren
Mehlmischung und Joghurt kurz unterrühren

Den Teig in eine gefettete 22er Form füllen und ca 40-45 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170°C, bzw 150°C bei Umluft backen

Nach dem Auskühlen 2x waagerecht durchschneiden


Für die Füllung:
Das Mark einer Vanilleschote in
400ml Milch geben und aufkochen

6 Eigelb +
100g Zucker +
35g Stärke - verrühren und unter die heiße Milch rühren. Nochmals aufkochen und unter Rühren etwa 1 Minute köcheln lassen.
45g Butter, in Stückchen - unter den Pudding rühren

Einen abgekühlten Boden mit einem Tortenring umstellen. Den Pudding auf den Böden verteilen und einschichten. Anschließend mindestens 2 Stnden kalt stellen (bei uns stand der Kuchen über Nacht im Kühlschrank)

Den Tortenring nach dem Auskühlen entfernen

Die Deko: 

200g Sahne steif schlagen und die Torte damit einstreichen - kalt stellen

150g Zartbitterkuvertüre - hacken, schmelzen und 
1 TL neutrales Öl einrühren

Die geschmolzene Schokolade auf einer kühlen Platte zu Streifen verstreichen, fest werden lassen und nach dem Erhärten rundherum an die Torte setzen

Die Torte anschließend mit 

150g Brombeeren und
125g Süßkirschen belegen


Das soll ich von Herrn Zucker & Salz ausrichten:
Im Rezept ist von einer 22er Form die Rede - haben wir aber nicht, wohl aber (neuerdings) eine 20er. Diese kam auch zum Einsatz. Die Form ist aus Silikon und mein Mann war überhaupt nicht begeistert davon (ich soll mir demnächst eine "normale" 20er Form kaufen, meint er)
Der Boden ist beim waagerechten  Schneiden leider in der Mitte etwas gebrochen, weshalb der Pudding nicht unbedingt wirklich schön eingeschichtet aussieht.
Die Backzeit ist im Rezept mit 40-45 Minuten angegeben, mein Mann musste den Teig allerdings ca 1 Stunde backen - was zum einen daran gelegen haben kann, dass die Form 2cm kleiner war als im Rezept angegeben und zum anderen viellleicht daran, dass es eine Silikonform war????? 
Wir wissen es nicht - aber ich soll's euch ausrichten ;-)

Und jetzt hab ich die restlichen Fotos für euch ;-)










Und den anderen Kuchen, den mein Mann mir zu meinem Geburtstag gebacken hat, zeige ich euch in Kürze ;-)

LG,
Claudi

Montag, 30. Juni 2014

Zitronencreme mit Mangopüree



Fast hätte ich euch das Rezept gar nicht zeigen können, denn es war verschwunden und ich musste ganze zwei Tage danach suchen.
Ich darf euch aber auf keinen Fall verraten, dass ich meinen Rezeptblog in den Untiefen einer Spielzeugkiste gefunden habe .... ihr wisst also von nix, falls euch mal jemand fragen sollte ;-)


Von der letzten Nachtischaktion hatte ich noch ein paar Beeren übrig, die verarbeitet werden mussten. Außerdem, weil ich noch nicht genau wusste, welche Nachtischsorten ich mitnehmen würde zur Abschlussfeier, lag hier auch noch eine Mango, die mich förmlich anschrie sie zu essen.

Also hab' ich das mal gemacht und nebenbei die restlichen Beeren verwertet.

Für 9 Gläschen (je 140ml) Zitronencreme mit Mangopü braucht ihr:

100ml Milch +
5 TL Speisestärke - verrühren und zur Seite stellen

75ml Zitronensaft (entspricht je nach Größe 3-4 Zitronen) +
200ml Milch +
200ml Sahne - in einem Topf aufkochen

Abrieb von 1 Zitrone +
100g Zucker - unterrühren

Angerührte Speisestärke in die heiße Milch rühren und nochmals kurz aufkochen lassen.

Den Pudding in eine Schüssel füllen und mit Klarsichtfolie abdecken. Die Folie direkt auf den Pudding legen, so entsteht keine Haut. Gut abkühlen lassen.

200ml Sahne steif schlagen und unter den Pudding rühren.

1 Mango - schälen, das Fruchtfleisch in einen hohen Behälter geben und pürieren.

Zitronencreme und Mangopüree entweder in Gläser schichten oder ca 2 EL des Pürees auf die Creme geben und 2-3x umrühren für einen "gestrudelten" Effekt.

Nach Belieben mit zB frischen Beeren garnieren.






 Ich glaub ich muss mal gucken, was mein Kühlschrank noch so her gibt. Ich hätt' schon wieder Lust auf so ein erfrischendes Dessert. Und ihr? ;-)

LG,
Claudi




Donnerstag, 26. Juni 2014

Zum Schulabschluss Dessert im Glas

Gestern hatte das große Tochterkind Schulabschluss ... wie die Zeit vergeht ...

Ein bisschen wehmütig ist man natürlich schon und grundsätzlich schwankt man gefühlstechnisch wohl zwischen "Puh, endlich geschafft" und "Schade, dass die Zeit wirklich schon rum ist".
So geht's natürlich nicht nur den Mamas und Papas, sondern auch (oder ganz besonders) den Schülern. Auch wenn man sich monatelang Sprüche wie "Boah ey, Mathe ist so ätzend" oder "Ich hab heut' null Bock auf Schule" anhören konnte, so werden sie (auch wenn sie es vielleicht zZt noch nicht glauben und wahrhaben wollen) der Schulzeit nachtrauern.
Ja, ja ... jetzt höre ich mich schon an wie meine Mutter damals ... damals, als ich Küken mich für wahnsinnig erwachsen hielt. ... Als ich mich freute, dass die Schule endlich gelaufen war und als ich mir einbildete, dass es nix Besseres geben könnte als arbeiten zu gehen.

Naja, wie dem auch sei und mit welchen Gedanken auch immer man so durch's Leben geht: Für ein schönes Dessert ist nicht nur gedanklich immer Platz :-)

Nach dem offiziellen Teil des Schulabschlusses darf man sich jedes Jahr an einem Buffet, welches von den Eltern der Abschlussschüler zusammengestellt wird, bedienen. 
Mein Beitrag für's diesjährige Buffet waren 3 verschiedene Desserts im Glas.

Schokoladenmousse mit schokolierten Erdbeeren
Vanillecreme mit frischen Beeren
Griechischer Joghurt mit Beerenpüree und frischen Beeren

 

Zwei der Rezepte habe ich euch schon vor einiger Zeit hier vorgestellt.
Aus den angegebenen Mengen erhaltet ihr etwa 6-8 Dessertgläschen.
Die von mir verwendeten WECK Mini Sturzgläser haben ein Fassungsvermögen von 140ml.
Gekauft habe ich sie HIER




Das Rezept für die Schokoladenmousse findet ihr hier im Blog:
Aus der Menge habe ich 6 volle Dessertgläschen erhalten, die ich mit schokolierten Erdbeeren garniert habe.






Das Rezept für die Vanillecreme findet ihr ebenfalls im Blog. Es ist auch noch gar nicht soo lange her, dass ich es euch vorgestellt habe.
Dass ich mich diesmal gegen Kompott und für frische Beeren entschieden hatte, sehr ihr ja ;-)


Das 3. Dessert war wirklich schnell gemacht:

Griechischer Joghurt mit frischen Beeren und einem EL Beerenpüree.


 
Zunächst habe ich 200ml Sahne steif geschlagen und mit etwas Vanillezucker gesüßt
Die Sahne wurde unter ca 300g glattgerührten griechischen Joghurt gehoben und nach Belieben mit Honig gesüßt.
Gut verrührt habe ich den Joghurt auf die Gläschen verteilt.
Anschließend wurden etwa 200g Beeren (nach Wunsch) püriert und ca 1 - 1,5 EL der Masse in jedes Glas gegeben. 2-3x durchrühren, damit dieser marmorierte Effekt entsteht und anschließend mit Früchten nach Wahl belegen.



Gegen 14 Uhr hatten wir Eltern dann noch eine Überraschung für unsere Kinder und deren Klassenlehrerin organisiert: Einen School Bus der sie 1 Stunde lang durch die Gegend chauffierte :-) 
Sie haben sich mächtig gefreut und hatten viel Spaß!




.... Und nächstes Jahr machen wir das alles nochmal ;-)

LG,
Claudi

Kinder in der Küche: Vanilleeis und ab in die Ferien

Guten Morgen,

am Dienstag hab ich euch tatsächlich vergessen, aber sooo schlimm ist das gar nicht, denn da dies vor den Sommerferien der letzte "Kinder in der Küche Dienstag" war, haben wir es uns gutgehen lassen und nicht wirklich viel gemacht.

Es gab lediglich Vanilleeis mit frischen Erdbeeren.
 Nachdem der Eisbecher verzehrt war, verbrachten wir die restliche Zeit auf dem Schulhof, wo gespielt wurde.

In der kommenden Woche sind Projekttage und somit starte ich eine Woche früher in die Sommerferien ;-)

Uns allen wünsche ich einen schönen Sommer, tolle Ferien und einen erholsamen Urlaub - wo auch immer ihr eure(n) Ferien/Urlaub verbringen werdet.

Ich hoffe, dass wir uns im August hier an dieser Stelle wieder treffen.



Schöne Ferien,

Claudi

Freitag, 20. Juni 2014

Herr Zucker & Salz backt: Brombeer-Buttercreme-Torte

Meine Frau kauft gerne und häufig Zeitschriften. 
 Diesmal hat es die "Sweet Dreams" ins Haus geschafft und mit den ansprechenden Fotos sogar mich mal wieder zum Backen angeregt.
Entschieden habe ich mich für ein Rezept auf Seite 78: Brombeer-Buttercreme-Torte

In der festen Überzeugung, dass wir keine 20er Form besitzen, habe ich den Teig in einer 26er Form gebacken. - Geht auch, wird nur etwas flacher - sieht aber trotzdem noch ganz gut aus.
Nachdem ich den ersten Boden gebacken hatte, wurde ich dann drauf hingewiesen, dass wir neuerdings sehrwohl eine 20er Form besitzen. - Kommunikation ist also echt alles. Beim nächsten Mal weiß ich's dann besser, dieses Mal hab' ich's durchgezogen mit der 26er Form.



Für den Teig:

20er (26er) Form mit Backpapier auslegen
Ofen auf 160°C, Umluft vorheizen

180g Mehl +
250g Zucker +
50g Kakaopulver +
1 EL Vanilleextrakt +
1 gehäufter TL Backpulver +
1 gehäufter TL Natron +
0,5 TL Salz - mischen

140 ml Buttermilch +
130ml Brombeernektar (haben wir hier nirgends finden können. Saft von schwarzen Johannisbeeren tut's auch) +
75 ml Öl +
2 Eier - zugeben und ein paar Minuten gründlich vermixen. 
Den Teig in drei gleich große Portionen teilen und nacheinander ca 25 Minuten im Ofen backen.
Gut auskühlen lassen.

Für die Creme:

5 sehr frische Eiweiß von überaus glücklichen Hühnern +
250g Zucker +
2 TL Vanilleextrakt - in einer Schüssel im Wasserbad unter Rühren erwärmen. 
Danach mehrere Minuten mit dem Mixer aufschlagen
340g gekühlte Butter, in Stückchen - unterschlagen, bis alles gut vermischt ist.
50g Brombeeren, püriert - nach und nach zugeben und unterschlagen.
Creme ca eine halbe Stunde kalt stellen.

Wenn man die 20er Form benutzt, werden nun alle gebackenen Böden waagerecht halbiert.
Wenn man wie ich die 26er Form verwendet hat, macht man gar nichts und verarbeitet die Böden so weiter.

Zwei Drittel der Creme werden auf die vorhanden Böden gestrichen und anschließend aufeinander gestapelt.
Den Rest der Creme färbt man mit etwas violetter Speisefarbe ein und bestreicht die Torte damit rundherum.
Verziert habe ich sie mit den übrigen Brombeeren und ein paar Zuckerperlen. 
Die Torte soll mindestens 4 Stunden kalt stehen und ca 1 Stunde vor dem Verzehr bei Zimmertemperatur ruhen.

Unsere Torte stand abgedeckt über Nacht im Kühlschrank und wurde dort ca 1,5 Stunden vor dem Kaffeetrinken wieder raus geholt.


 





Bis zum nächsten Mal

Herr Zucker & Salz

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