Dienstag, 26. August 2014

Kinder in der Küche: Schokolierte Apfelschnitzchen

Heute ging's also wieder los: Kinder in der Küche

So wirklich wusste ich noch nicht, was auf mich zukommen wird, denn erstmals wurde eine Schnupperwoche eingeführt und daher könnte sich die Anzahl der Kinder bis nächste Woche wieder ändern.
Heute zumindest war die Gruppe bis auf den letzten Platz gefüllt (und so ganz nebenbei erwähne ich hier jetzt mal, dass nach der Betreuung alle Kinder geäußert haben, dass sie auch in der nächsten Woche dabei sein werden weil sie sich auf jeden Fall anmelden möchten). 

Bis auf drei Kinder, die bereits im letzten Jahr in meiner Dienstagsgruppe waren, sind alle Kinder neu. Die Gruppe ist wieder voll (es sei denn, es ändert sich noch etwas bis nächsten Dienstag) und ich bin schon ziemlich gespannt, was wir 16 Leutchen so zaubern werden.

Heute war zunächst mal Kennenlern-Tag und weil an solchen Tagen natürlich etwas mehr geredet, erklärt, gezeigt und auch belehrt wird, bleibt am Ende nicht mehr sooo viel Zeit übrig. Also gab es heute mal ganz, ganz schnelles Essen:

In Schokolade getauchte Apfelschnitzchen 

Übrig blieb nichts und geschmeckt hat es auch allen.

Außerdem gibt es bereits Vorschläge bzw eine Wunschliste für die nächsten Wochen:

Schokopudding
Muffins
Waffeln
Obstsalat
Pizza
Döner ....

Schauen wir mal ;-)








Bis nächste Woche ;-)

LG,
Claudi

Sonntag, 24. August 2014

Aber bitte mit Sahne: Zwetschgenkuchen mit zimtigen Streuseln

"Unterleibskuchen" sagt meine Schwiegermutter immer ;-)

Gestern gab's hier also "Unterleibskuchen" mit Zimt in den Streuseln und selbstverständlich einem Klecks Sahne oben drauf. Dazu einen Cappuccino und schon ist alles gut :-D




Und so müsst ihr es machen:

26er Form fetten
Ofen auf 160°C, Umluft vorheizen

ca 700g Zwetschgen - waschen, entkernen, zur Seite stellen

80g Butter +
80g Zucker +
1 Ei - verrühren

100g Mehl +
50g Speisestärke +
1 TL Backpulver - mischen und unterrühren

Den Teig in der gefetteten Form verteilen
Die vorbereiteten Zwetschgen auflegen

Für die Streusel:

100g Butter +
80g Zucker +
1x Vanillezucker +
150g Mehl +
Zimt nach Belieben (bei mir darf's gerne etwas mehr sein ;-) )

Die Streusel über den Zwetschgen  verteilen und dann für ca 50 Minuten ab in den Ofen.

Nach dem Backen erstmal ca 30 Minuten in der Form auskühlen lassen.
Danach den Rand lösen und komplett erkalten lassen.


 


 Euch einen schönen Sonntag!

LG,
Claudi





Montag, 18. August 2014

Waffeln mit karamellisierten Äpfeln, Vanilleeis und Karamellsauce

Die Ferien klingen so langsam aus und der Alltag hat uns seit heute endgültig wieder.
Das große Tochterkind hat eine Ausbildung begonnen, Sohn 1 und 2 werden wohl bald mit ihrem Führerschein vor unserer Nase wedeln, das Yara-Kind geht seit heute wieder in den Kindergarten, Herr Zucker & Salz ist schon seit ein paar Tagen wieder aktiv im Berufsleben und auch ich werde mich ab Mittwoch wieder täglich an meinem Arbeitsplatz einfinden und euch dienstags wieder mit "Kinder in der Küche"
erfreuen. 

Wettertechnisch hat hier gerade der Herbst begonnen. Die Flip Flops habe ich ganz nach hinten geräumt und auch die kurzen Hosen werden wohl bis zum nächsten Jahr keinen Einsatz mehr bekommen. - Schade eigentlich :-(

Wie dem auch sei .... man kann ja jeder Jahreszeit etwas Gutes abgewinnen und auch wenn ich Zimt eigentlich immer mag, kommt er bei mir verstärkt zum Einsatz, wenn es draußen kühler wird.
So also zB gestern ;-) 

Bereits am Freitag habe ich Karamellsauce zubereitet (ich liebe Karamell). Gedacht war sie eigentlich für Vanilleeis. Gestern, als es hier ziemlich windig wurde, war uns aber nicht nach einem großen Eisbecher, sehr wohl aber nach Waffeln. Waffeln und Vanilleeis mit Karamellsauce - Lecker! Aber irgendwie unvollständig, da fehlte noch was. Also kam ich auf die Idee, ein paar Äpfel zu karamelliesieren. Und zu Äpfel passt hervorragend Zimt :-)

Und das ist dabei raus gekommen:


Für die Waffeln:
Aus dieser Teigmenge erhaltet ihr etwa 7-8 Waffeln. Ich habe das Rezept verdoppelt, denn wir essen Waffeln auch gerne am nächsten Morgen zum Frühstück ;-)

125g Butter +
50g Zucker +
3 Eier +
1x Vanillezucker - verrühren

250g Mehl +
1 TL Backpulver +
nach Belieben Zimt und gem. Nelken - mischen und abwechselnd mit 
250ml Milch unter den Teig rühren

Während die Waffeln nacheinander gebacken werden, könnt ihr die Apfelschnitzchen karamellisieren.

Hierzu etwas Butter zerlassen. Wenn die Butter leicht schäumt, zwei gewaschene, entkernte, in Spalten geschnittene Äpfel in die Pfanne geben und mehrmals wenden. Dann etwa 2 EL flüssigen Honig zugeben, ein paar mal rühren und anschließend mit etwas braunem Zucker und ein wenig Zimt bestreuen.Die Apfelschnitzchen sollten auf jeden Fall noch bissfest sein, wenn ihr sie aus der Pfanne holt.



Die Karamellsauce hatte ich ja bereits am Freitag zubereitet - und zwar so:

75g Zucker in einen Topf geben und langsam karamellisieren lassen.
Vorsichtig (es könnte spritzen und Zucker kann irre heiß werden!) mit 400 ml Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Dann bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen, dabei mehrfach umrühren. 
Die Menge ergibt etwa 250 bis 300ml Karamellsauce.

Und dann könnt ihr eigentlich anrichten ....






Viel Spaß beim Schlemmen!

LG,
Claudi

Mittwoch, 13. August 2014

Degustabox, Juli 2014

Bereits zum 2. Mal darf ich den Inhalt einer Degustabox testen, welche mich wie angekündigt kurz vor unserer Reise nach Dänemark erreicht hat.

Wie auch bei meinem ersten Testbericht  lege ich euch sowohl die Degustabox
als auch die Website 
ans Herz. Dort findet ihr nach wie vor einiges Informationen zum Ablauf und auch zum Versand.
Und falls es dann noch immer offene Fragen zur Degustabox geben sollte, werden diese ganz sicher HIER
beantwortet.

Im Blog der Degustabox haben sich bereits unheimlich viele leckere Rezepte angesammelt, die allesamt aus den gelieferten Produkten hergestellt wurden. Ein Blick in den Blog lohnt sich auf jeden Fall, ihr werdet es nicht bereuen.

Leser, die Interesse daran haben, ebenfalls mal eine Degustabox zu testen und sich von der Qualität der Produkte überzeugen möchten, haben nun die Möglichkeit, eine Degustabox zu einem ermäßigten Preis zu bestellen. 
Bis zum 31.10.2014 erhaltet ihr einen Rabatt in Höhe von 5 Euro, wenn ihr den Code  EAALL
bei eurer Bestellung angebt.
 
Der reguläre Preis der Box beträgt 14,99 € inklusive Versand, der Warenwert bei jeder Box liegt garantiert höher.


So, jetzt zeige ich euch aber endlich mal, was diesen Monat in der Box war ;-)




 Shot Ice  je 0,79 €  
Valensina je 0,99 €
 Ostmann Grill Alarm! Marinade 'Spicy Jalapeno'  2,79 €
 Jahnke Kau Toffees  1,69 €
 TRi TOP Sirup 'Pink Grapefruit' 2,99 € 
 Kluth Antipasti Tomaten 2,49 €
 Maintal Tortenfüllung  2,99 €
 Colarebell Golden Age  0,99 €
 Oryza Risotto und Paella Reis 2,99 €




Das Eis liegt noch immer in meinem Gefrierfach und wartet darauf verzehrt zu werden, deshalb kann ich über den Geschmack noch nichts sagen.

Die beiden Dosen Saft-Limonade von Valensina haben meinen Geschmack nicht getroffen, wobei ich aber dazu sagen muss, dass ich gernerell nicht so der Limonadenfan bin. Meinen Kindern hat sie allerdings gut geschmeckt.

Die Grillmarinade wurde von uns als "saulecker" bezeichnet. Sie kam zum Einsatz, als wir in Dänemark die Terrasse und den Grill des Ferienhauses einweihten ;-)
Wir Großen empfanden die Schärfe als angenehm bzw genau richtig - für unsere Jüngste ist diese Marinade allerdings zu scharf. 

Die Kaubonbons haben uns während der Fahrt nach Dänemark sehr gute Dienste geleistet. Ich liebe Karamell und diese Jahnke Bonbons sind mir sehr symphatisch, denn sie kleben nicht so furchtbar an den Zähnen wie ähnliche Produkte. 

Während wir in Dänemark waren, haben wir die gesamte Tri Top Sirup Flasche aufgebraucht. Ich denke, ich muss nicht noch extra erwähnen, dass "Pink Grapefruit" geschmacklich recht gut bei uns angekommen ist, oder?

Die Tomaten habe ich im Urlaub in einem Ciabattabrot "verbacken". Super lecker und ich werde es gewiss noch einmal backen.

Die Tortenfüllung muss noch verarbeitet werden - darauf bin ich ziemlich gespannt, denn ich habe noch kein einziges Mal ein solches Produkt benutzt.

Colarebell: Geschmacklich mit normaler Cola wie man sie kennt in keiner Weise zu vergleichen. Ich selbst fand das Getränk lecker und erfrischend. Meiner Familie hat es gereicht mal kurz zu nippen - ihr Geschmack war es eher nicht.

Der Risottoreis von Oryza liegt ebenfalls noch hier und muss noch verarbeitet werden. 







2 Ciabattabrote mit getrockneten Tomaten:

15g frische Hefe in
250ml Wasser, lauwarm - auflösen und anschließend über
400g Weizenmehl gießen.
Alles gut verrühren und abgedeckt ca 15 Minuten ruhen lassen

1,5 TL Salz +
4 EL Olivenöl zufügen

Den Teig gut verkneten und dabei getrocknete Tomaten (Menge nach Belieben)
unterkneten.

Abgedeckt bis ca zur doppelten Größe gehen lassen.

Zwei Rollen formen und mit Mehl bestäuben.
Auf ein Backblech legen und abgedeckt nochmals ca 1 Stunde gehen lassen.

15 Minuten bei 250°C Ober-/Unterhitze backen
 



 Das Brot ist eine super Beilage zum Grillfleisch, welches vorher in der Ostmann Marinade eingelegt wurde ;-)





Bis demnächst ;-)

Claudi


* Die Degustabox wurde mir zu Testzwecken freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung zu den einzelnen Produkten bleibt davon jedoch gänzlich unbeeinflusst.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Herr Zucker & Salz backt: Brombeer-Streuselkuchen

Hallo ;-)

Ich bin euch noch ein Rezept schuldig. 
Zu meinem Geburtstag gab's nicht nur diese tolle
Nö - mein Mann hat mir auch den geliebten Brombeer-Streuselkuchen gebacken. Und da meine Kinder mir praktischerweise eine neue Tarteform geschenkt hatten, wurde diese gleich eingeweiht :-)




Auch heute ist mein Mann beruflich unterwegs, so dass ihr das Rezept wieder von mir und nicht von ihm bekommt. Ich denke, ihr könnt's verschmerzen ;-)

Für eine Form dieser Größe  (12 x 30) benötigt ihr:

125g zimmerwarme Butter, in Stückchen  +
250g (Dinkel-)Mehl +
100g braunen Zucker +
1x Vanillezucker +
1 Prise Salz +
etwas Zimt (nach Geschmack) +
1 Eigelb +
2-3 EL kaltes Wasser

Aus dem Teig Streusel herstellen und davon anschließend gut die Hälfte nehmen und in einer gefetteten Tarteform verteilen. Gut andrücken. 

Den Boden mit etwa 
120g Brombeerkonfitüre bestreichen und danach mit 
ca 200-250g frischen Brombeeren belegen.

Die übrigen Streusel über den Beeren verteilen und im vorgeheizten Ofen bei

160°C, Umluft
ca 45 Minuten backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, aus der Form nehmen und vorm Servieren evtl. mit Puderzucker bestreuen.
 







Super lecker! Schnell gemacht! Und die Brombeeren sind natürlich durch vielerlei anderes Obst zu ersetzen. Ich denke, dass ich den Kuchen mal mit Kirschen probieren werde ;-)

Einen schönen, sonnigen Tag!

LG,
Claudi 

Montag, 14. Juli 2014

Apfelpfannkuchen für Yushka

Vor ein paar Wochen hat Yushka dazu aufgerufen, "Lieblingsessen unserer Kinder" einzusenden und da mach' ich jetzt mal mit ;-)

Lieblingsessen gibt es hier einige - klar, bei vier Kindern - ein paar davon habe ich aber schon im Blog gezeigt und somit scheiden diese Gerichte aus.
Spaghetti Bolognese, Tortellini in Schinken-Sahne-Soße und natürlich Lasagne, gehören hier  (wie in wahrscheinlich jeder Familie) zu den absolut angesagtesten Gerichten.
Milchreis gehört auch dazu, aber dazu muss ich gestehen, dass meine Kinder eigentlich nur dann Milchreis bekommen, wenn es für meinen Mann und mich eine Alternative gibt
(z.B Grünkohl oder Rosenkohl),
denn weder Mama noch Papa mögen Milchreis und keines unserer Kinder mag Grünkohl oder Rosenkohl.
Das Lieblingsessen vom Yara-Kind ist "Nudeln mit ohne Soße". Ginge es nach ihr, müsste ich ihr wohl mehrmals in der Woche diese kulinarische Spezialität kredenzen.
Ein Lieblingsessen meiner 3 Großen war damals übrigens "Musiuppe" und so gab es mindestens 1x wöchentlich Gemüsesuppe und die Drillis waren glücklich ;-)


Letzte Woche wurde bei mir mal wieder aus dem Vorrat gekocht und wenn es sich vermeiden ließ, wurde auch nichts eingekauft.
In diesem Zusammenhang habe ich dann auch mal wieder Apfelpfannkuchen gemacht und weil diese auch zu den Lieblingsessen meiner Kinder gehören, hab' ich dann also doch noch was gefunden, was ich für's Blogevent der Sugarprincess einreichen kann ;-)

http://www.sugarprincess-juschka.blogspot.de/

Um ehrlich zu sein, schmeiße ich die Zutaten für Pfannkuchen immer nach Gefühl in die Schüssel. Ich habe noch nie Milch abgemessen oder Mehl abgewogen. Manchmal schlage ich das Eiweiß erst zu Schnee und hebe diesen später unter, ein anderes Mal rühre ich gleich die ganzen Eier unter ohne sie vorher zu trennen.
Auch nehme ich nicht immer nur Weizenmehl - mit Vollkornweizenmehl oder Dinkelmehl habe ich meine Pfannkuchen ebenfalls schon zubereitet . Sollte mir der Teig ein bisschen zu fest erscheinen, gebe ich einfach noch etwas Wasser oder Milch hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 

Diesmal hab ich extra (für euch) drauf geachtet, wieviel ich wovon nehme ;-)


Für etwa 8 Pfannkuchen einen Teig herstellen aus:

500g Mehl +
250ml Mineralwasser +
250ml Milch +
4 leicht gehäufte EL Zucker +
6 Eier

Nach dem Verrühren etwa eine halbe Stunde ruhen lassen

4-5 Äpfel (je nach Größe) - schälen, Kerngehäuse ausstechen und in Scheiben schneiden

Etwas Fett in einer Pfanne zerlassen und 1 Kelle vom Teig in die Pfanne geben
Apfelscheiben auflegen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen.

Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

Anmerkung:
Diesmal habe ich die Eier nicht getrennt, sondern im Ganzen untergerührt. Wenn ihr die Eier trennt, das Eiweiß zu Schnee schlagt und dann unterhebt, werden die Pfannkuchen dicker und fluffiger.



Bis demnächst!

LG,
Claudi

Freitag, 11. Juli 2014

Kochen aus dem Vorrat: Nudel-Gemüse-Pfanne

Weiter geht's ...

Heute zeige ich euch meine zusammengeschusterte Nudel-Gemüse-Pfanne

Schnell gemacht und ziemlich lecker. Das einzige was ich eingekauft habe, sind Penne, der Rest stammt aus dem Vorrat.



500g Penne bissfest garen

In der Zwischenzeit

2 Zwiebeln - in halbe Ringe geschnitten +
2 Knoblauchzehen - in dünne Scheibchen geschnitten - in etwas
Olivenöl anbraten
100g Schinkenwürfel - zugeben, ebenso
2 Paprikaschoten - in dünne Streifen geschnitten
schwarze Oliven hatte ich auch noch einen Rest, also durften diese auch noch in die Pfanne
Mit etwas Brühe ablöschen und eine Handvoll kleine, halbierte Tomaten zufügen.

Die gegarten Nudeln abschütten und zum Gemüse in die Pfanne geben.
Würzen mit etwas Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian

Kurz vorm Servieren kleine halbierte Mozzarellakugeln unterheben
Auf Tellern portionieren und mit frischen Basilikumblättchen belegen.

Guten Appetit ;-)




LG,
Claudi

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kochen aus dem Vorrat: Risotto

Risotto .... ehrlich gesagt wundert es mich ein bisschen, dass ich Risotto überhaupt esse. Auf den ersten Blick erinnert es ein wenig an Milchreis und wenn man mich mit irgendwas jagen kann, dann ist das Milchreis. Ich mag diese leicht körnige und dennoch pampige Konsistenz überhaupt nicht und ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum Milchreis nicht nur bei meinen Kindern, sondern auch bei ganz vielen Erwachsenen die ich kenne, derartig beliebt ist.

Wie dem auch sei, Risotto mag ich recht gerne und trotzdem gibt's das bei uns nicht sooo oft (warum eigentlich?) Risotto kann man tausendfach abwandeln und wenn man sein Grundrezept gefunden hat, kann man so gut wie alles zugeben um DAS Risottorezept für sich zu finden.

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal irgendwo geschrieben hatte, aber für den Fall, dass ihr es noch nicht wisst: Parmesan ist hier nicht unbedingt die beliebteste Käsesorte, aber ich bilde mir immer ein, dass Parmesan und Risotto irgendwie zusammen gehören und deshalb landete auch diesmal Parmesankäse im Risotto und das Ergebnis war:

"Schmeckt das so wie's riecht?!"
"Och, geht. Darfst nur nicht durch die Nase atmen!"

Banausen ...

Parmesan war übrigens die einzige Zutat, die ich eingekauft habe, alles andere stammt aus dem Vorrat. 



Einer meiner Söhne weilt derzeit in Berlin, daher besteht unsere Familie momentan aus uns Eltern, zwei Jugendlichen und einem Kindergartenkind. Von folgender Menge sind wir alle satt geworden:

2 große Zwiebeln, fein gewürfelt +
2 große Knoblauchzehen, ebenfalls fein gewürfelt +
1 Stange Porree, in dünne halbe Ringe geschnitten - in einem großen Topf in etwas Olivenöl andünsten

Nach ein paar Minuten 
400g Risottoreis zugeben und ca 2 Minuten mitdünsten

Mit etwa zwei Suppenkellen heißer Brühe ablöschen
und bei mittlerer Hitze leicht blubbernd vor sich hin köcheln lassen. Immer wieder umrühren, bis die Flüssigkeit leicht eingekocht ist.

Anmerkung: Ihr könntet statt Brühe auch 2 Gläser Weißwein nehmen (ebenfalls angewärmt), aber ich verzichte darauf, weil ein kleines Kind mit isst.

Nach und nach ca 1,5l heiße Brühe zugießen - und immer schön rühren ;-)
Ca 20 Minuten später dürfte die gesamte Brühe im Topf und weitestgehend aufgesogen sein, sodass eine (Entschuldigung) pampige, schlotzige Masse entstanden ist, die nun mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt wird.
Wenn euer Risotto schön cremig ist und trotzdem noch bissfest, dann rührt ihr

70-80g Butter in Stückchen und etwa 
80-100g geriebenen Parmesan kräftig unter, nehmt den Topf von der Platte, legt den Deckel auf und lasst es ruhen, bis ihr den Tisch gedeckt und die Familie zum Essen gerufen habt. 

Und nächstes Mal verzichte ich auf Parmesan und nehme stattdessen irgendeinen anderen Käse ;-) 

LG,
Claudi



Mittwoch, 9. Juli 2014

Kochen aus dem Vorrat: Hausgemachte Käsespätzle

Hallo zusammen,

es ist mal wieder soweit, dass ich mich nur an meinen vorhandenen Vorräten bediene und daraus irgendwass Essbares zum Mittagessen herstelle.
Wie das wohl (das hoffe ich jedenfalls) überall so ist, liegen in den Regalen, in der Truhe oder in den Schränken eigentlich genug Lebensmittel die man verarbeiten kann. Eingekauft wird in dieser Woche also (fast) gar nichts.

Vorgestern gab's Käsespätzle ... und ganz ehrlich: die sind so schnell gemacht, dass es sich eigentlich überhaupt nicht lohnt, fertige Tütenspätzle zu kaufen - und trotzdem mache ich das oft genug, weil es natürlich auch ein bisschen Bequemlichkeit ist: Tüte auf, ins Wasser kippen, fertig ... pfffffff

Geschmacklich ist selbstgemacht natürlich um Längen besser und dass selbstgemachte Spätzle ungefähr doppelt so schnell sättigen, haben wir jetzt erst wieder festgestellt.
Mein festes Vorhaben: Keine gekauften Spätzle mehr!

Vor einiger Zeit habe ich mir die Spätzlereibe von Tupperware zugelegt und wenn ich Spätzle selbst mache, dann nutze ich eigentlich nur das beigefügte Rezept.


Einen Teig herstellen aus: 
500g Mehl +
5 Eier +
etwas Salz, etwas Pfeffer
 und ca 200ml Wasser. 

Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen und nochmals durchrühren.

Wasser zum Kochen bringen, den Teig mit dem Spatel durch die Reibe drücken und ins Wasser plumsen lassen. 
Während die Spätzle gar ziehen, brate ich in der Pfanne

2 große Zwiebeln, in halbe Ringe geschnitten +
ca 100g Schinkenwürfel an.

Die fertigen Spätzle abgießen und dann mit in die Pfanne geben. Evtl. nochmals nachwürzen mit Salz und Pfeffer.
Wenn alles vermengt ist, gebe ich ca 150g geriebenen Emmentaler dazu und hebe den Käse gut unter.

Und dann kann schon gegessen werden :-) 

Bei uns wurden von dieser Menge Mama, Papa, 2 Jugendliche und ein Kindergartenkind pappsatt.

Eingekauft habe ich dafür nichts.
Die Zutaten für die Spätzle habe ich eigentlich immer im Haus und Käse und Schinkenwürfel waren noch übrig von der Geburtstagsfeier am Samstag ;-)



LG,
Claudi

Montag, 7. Juli 2014

Herr Zucker & Salz backt: Schoko-Beeren-Kirsch-Torte

Herr Zucker & Salz ist beruflich etwas eingespannt, daher wurde ich gebeten, diesen Blogbeitrag für ihn zu verfassen. - Mach ich gerne, denn irgendwie bin ich ihm das auch schuldig, denn zu meinem Geburtstag hat er mir diese wunderschöne Torte gebacken, weil er weiß wie sehr ich Brombeeren und Kirschen (und Schokolade) liebe.

Wer mich auf Instagram verfolgt, hat sicherlich schon gesehen, dass Herr Zucker & Salz wieder gebacken hat ;-)





Das Rezept stammt aus der aktuellen Sweet Dreams und ist inzwischen schon das 2., welches von meinem Mann nachgebacken wurde.
Allen Backverrückten empfehle ich die -> Sweet Dreams FB Seite

Die Torte war oberlecker!

Und so hat mein Mann es gemacht ...

Für den Boden:

125g Mehl +
30g Stärke +
40g Kakao +
0,5 TL Backpulver +
0,25TL Natron - mischen, sieben
1TL Salz untermischen

3 EL Wasser +
125g Joghurt - verquirlen

115g Butter +
275g Zucker - cremig aufschlagen
3 kleine Eier unterrühren
Mehlmischung und Joghurt kurz unterrühren

Den Teig in eine gefettete 22er Form füllen und ca 40-45 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 170°C, bzw 150°C bei Umluft backen

Nach dem Auskühlen 2x waagerecht durchschneiden


Für die Füllung:
Das Mark einer Vanilleschote in
400ml Milch geben und aufkochen

6 Eigelb +
100g Zucker +
35g Stärke - verrühren und unter die heiße Milch rühren. Nochmals aufkochen und unter Rühren etwa 1 Minute köcheln lassen.
45g Butter, in Stückchen - unter den Pudding rühren

Einen abgekühlten Boden mit einem Tortenring umstellen. Den Pudding auf den Böden verteilen und einschichten. Anschließend mindestens 2 Stnden kalt stellen (bei uns stand der Kuchen über Nacht im Kühlschrank)

Den Tortenring nach dem Auskühlen entfernen

Die Deko: 

200g Sahne steif schlagen und die Torte damit einstreichen - kalt stellen

150g Zartbitterkuvertüre - hacken, schmelzen und 
1 TL neutrales Öl einrühren

Die geschmolzene Schokolade auf einer kühlen Platte zu Streifen verstreichen, fest werden lassen und nach dem Erhärten rundherum an die Torte setzen

Die Torte anschließend mit 

150g Brombeeren und
125g Süßkirschen belegen


Das soll ich von Herrn Zucker & Salz ausrichten:
Im Rezept ist von einer 22er Form die Rede - haben wir aber nicht, wohl aber (neuerdings) eine 20er. Diese kam auch zum Einsatz. Die Form ist aus Silikon und mein Mann war überhaupt nicht begeistert davon (ich soll mir demnächst eine "normale" 20er Form kaufen, meint er)
Der Boden ist beim waagerechten  Schneiden leider in der Mitte etwas gebrochen, weshalb der Pudding nicht unbedingt wirklich schön eingeschichtet aussieht.
Die Backzeit ist im Rezept mit 40-45 Minuten angegeben, mein Mann musste den Teig allerdings ca 1 Stunde backen - was zum einen daran gelegen haben kann, dass die Form 2cm kleiner war als im Rezept angegeben und zum anderen viellleicht daran, dass es eine Silikonform war????? 
Wir wissen es nicht - aber ich soll's euch ausrichten ;-)

Und jetzt hab ich die restlichen Fotos für euch ;-)










Und den anderen Kuchen, den mein Mann mir zu meinem Geburtstag gebacken hat, zeige ich euch in Kürze ;-)

LG,
Claudi

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Noch mehr Leckereien